Lebensgrundlage für nachfolgende Generationen

Um Markt bestehen zu können, ist Flexibilität gefragt – das gilt heute vielleicht noch mehr als früher. Wie man es schafft Tradition zu bewahren und trotzdem nicht stehen zu bleiben, erzählt Rudolf Pfeiffer, der in dritter Generation eine Fabrik für Präzisionsteile im Schwarzwald leitet.

Zum Unternehmen:

Die Hans Pfeiffer GmbH mit Sitz in Friedenweiler ist spezialisiert auf komplexe Präzisionsteile und beschäftigt derzeit 105 Mitarbeiter. Zu den Produkten gehören Zahnräder, Armaturenteile, Hydraulik- und Pneumatikteile, die individuell nach den jeweiligen Anforderungen des Kunden in beliebiger Stückzahl von der Einzelfertigung bis zur Großserie gefertigt werden können.

Gegründet wurde die Firma von Hans Pfeiffer, der in den 1950er-Jahren die väterliche Wagnerei auf Metallbearbeitung umstellte. Sein Sohn Rudolf Pfeiffer ist seit 1976 im Betrieb und hat 1992 die Geschäftsführung übernommen.

Frage:
Ihr Firmenmotto lautet Tradition hat Zukunft? Was bedeutet Tradition für Sie und wie transportieren Sie diese Werte in die Zukunft?

Rudolf Pfeiffer:
Das Wort „Tradition“ in unserem Firmenmotto kommt daher, dass ich das Unternehmen bereits in dritter Generation führe. Der Gründer war mein Großvater Hermann Pfeiffer, der mit einer Wagnerei begonnen hat. Er ist sehr früh – bereits 1940 – an den Folgen eines Bauchschuss, den er im ersten Weltkrieg erfahren hat, verstorben. Mein Vater war da gerade mal 14 Jahre alt und konnte das Unternehmen natürlich noch nicht führen. So hat er erst einmal beschlossen einen anderen Beruf als sein Vater, nämlich Mechaniker zu erlernen.

Mit 18 Jahren musste er dann allerdings noch in den Krieg und geriet in russische Kriegsgefangenschaft. Ende 1945 kam er zurück, in die besetzte und demontierte Heimat. Hier musste er sich nun irgendwie eine Existenz aufbauen. Da die Maschinen der väterlichen Wagnerei noch vorhanden waren, lernte er in Bonndorf den Beruf des Wagners und eröffnete die Wagnerei neu.

In den 50er-Jahren merkte er dann allerdings, dass dieses Gewerbe im Zuge der zunehmenden Industrialisierung keine Zukunft hatte. So besann er sich auf seine erste Ausbildung, kaufte entsprechende Maschinen und begann parallel zur Wagnerei mit der Metallbearbeitung. Das hat sich dann so gut entwickelt, dass dieser Zweig schließlich das Wagnerhandwerk ersetzte.

Tradition ist für mich, dass sich jemand eine Existenzgrundlage erarbeitet, auf die die nachfolgenden Generationen immer wieder zurückgreifen können, und dass diese die Sicherheit haben, eine Lebensgrundlage für ihre Familie zu haben.

Meine Mutter war damals übrigens voll im Betrieb tätig – zum einen übernahm sie die Büroarbeiten, zum anderen kochte sie für die Belegschaft. Bis zu zehn Mitarbeiter wohnten im Haus und konnten hier im Schwarzwald nicht mal eben irgendwo hinfahren zum Essen oder einkaufen. In den 60er-Jahren saßen also immer so um die 30 Leute am Tisch, die meine Mutter jeden Tag bekocht hat. Das war schon eine unglaubliche Leistung. Auch das ist für mich ein Teil unserer Tradition.

Außerdem gehört für mich zur Tradition der Begriff „Qualität“. Das ist etwas, dass wir bringen und leisten müssen, um unsere Kundschaft zufriedenzustellen und zu halten – das galt damals und wird auch künftig so sein.

Tradition ist für mich, dass sich jemand eine Existenzgrundlage erarbeitet, auf die die nachfolgenden Generationen immer wieder zurückgreifen können, und dass diese die Sicherheit haben, eine Lebensgrundlage für ihre Familie zu haben.Rudolf Pfeiffer

Frage:
In den 50er-Jahren hat Ihr Vater den Betrieb von einer Wagnerei auf Metallverarbeitung umgestellt. Gab es später nochmal solche einschneidenden Veränderungen im Geschäftsmodell?

Rudolf Pfeiffer:

Es hat immer wieder Veränderungen gegeben. Eine Zeit lang war die Uhrenindustrie im Schwarzwald sehr stark, dafür haben wir viele Teile gefertigt. Ende der 60er-Jahre kam dann die Quarzuhr und hat viele mechanische Teile verdrängt. Ähnlich wird das in den nächsten Jahren vielleicht in der Automobilindustrie sein: Wenn das Elektroauto kommt, werden viele Teile wegfallen, die heute beim Verbrennungsmotor gebraucht werden.

Wir sind zwar kein Automobilzulieferer, aber ich denke, dass viele, die davon betroffen sind, versuchen werden, andere Nischen zu finden, sodass wir dann mehr Konkurrenz bekommen.

Frage:
Erwarten Sie für die Zukunft weitere einschneidende Veränderungen?

Rudolf Pfeiffer:
Eine weitere große Veränderung war die Einführung der CNC-Technik, mit der hydraulische Maschinen verdrängt wurden. Dann kamen natürlich mit der Entwicklung der Computertechnik viele Veränderungen, die man sich gar nicht hatte vorstellen können. Heute haben wir allein an die 50 PC-Arbeitsplätze und an fast jeder Maschine ist ein PC im Hintergrund. Die Lichtfaserkabel, die dafür hier im Haus notwendig sind, verlegen wir übrigens selbst.

Dieser Wandel wird sich immer wieder zeigen. Ich bin mir dessen bewusst, dass es auch in Zukunft solche Veränderungen geben wird. Man spricht jetzt von Industrie 4.0, dazu gehört beispielsweise die „Vernetzung“. Das ist heute ein Schlagwort, aber eigentlich machen wir das schon lange. Wer in unserem Industriezweig tätig ist, der weiß ganz genau, dass man nicht stehen bleiben darf.

Frage:
Sind Sie als Familienunternehmen wendiger und schneller, was solche Anpassungen und Veränderungen betrifft, als ein großer Konzern?

Rudolf Pfeiffer:
Ja, das denke ich schon. Bei uns ist alles viel schneller kommuniziert. Wo größere Unternehmen erst einmal Arbeitskreise einberufen müssen und es eine stark ausgeprägte Hierarchie gibt, in der alles durch alle Ebenen gehen muss, ist das bei uns natürlich viel unkomplizierter. Auch die Bereitschaft, Veränderungen anzunehmen, ist in einer flacheren Hierarchie viel größer.

Es ist allerdings ganz wichtig, immer wieder das Gespräch mit dem einzelnen Mitarbeiter zu suchen und so Verständnis für Maßnahmen zu bekommen. Gerade wenn es um  Investitionen geht, versuchen wir die Mitarbeiter von Anfang an mit einzubeziehen. Nicht alles kommt immer sofort gut an – es gilt immer wieder zu vermitteln, dass wir am Ball bleiben müssen.

Gerade älteren, erfahrenen Mitarbeitern, die vielleicht vier, fünf Jahre vor der Rente stehen, fällt es oft schwer, größere Veränderungen zu akzeptieren. Aber da muss man sich eben im Gespräch finden. Oft hilft es dann, einen anderen Mitarbeiter zu suchen, der da aufgeschlossener ist und den älteren Mitarbeiter unterstützt und ihm die Angst vor der neuen Technik nimmt.

Die Erfahrung der älteren Mitarbeiter bleibt ja unersetzlich: Bei Neuerungen ist es oft so, dass wir das gleiche Produkt weiterhin herstellen, nur eben mit moderneren Methoden. Die Erfahrung, die mit dem Produkt verbunden ist, hat aber der erfahrene Mitarbeiter. Der Erfahrene weiß über das Produkt Bescheid und der jüngere ist vielleicht aufgeschlossener gegenüber der neuen Technik – so können sich beide gut ergänzen und voneinander profitieren.

Die Gemeinschaft spielt in der Region noch eine große Rolle und dementsprechend haben wir viele junge Leute von hier, die bei uns ihre Ausbildung machen wollen.Rudolf Pfeiffer

Frage:
Sie stellen komplexe Präzisionsteile her. Dafür benötigen Sie hochqualifizierte Mitarbeiter. Wie schaffen Sie es Mitarbeiter zu bekommen und zu halten – auch im Hinblick auf ihren Standort im Schwarzwald?

Rudolf Pfeiffer:
Wir bilden selbst aus: Maschinen- und Anlagenführer, Zerspannungsmechaniker und Industriemechaniker. Jedes Jahr haben wir zwei Auszubildende. Bislang hatten wir zum Glück noch keine Schwierigkeiten, dafür jemanden zu finden. Das liegt vielleicht auch daran, dass wir schon sehr lange ausbilden. Wir haben eine gute Ausbildungswerkstätte und zwei sehr gute Meister für die Ausbildung. Und das spricht sich immer wieder gut rum.

In Freiburg wäre die Situation vielleicht eine andere, aber hier im Hochschwarzwald ticken die Menschen noch ein bisschen anders. Die Gemeinschaft spielt in der Region noch eine große Rolle und dementsprechend haben wir viele junge Leute von hier, die bei uns ihre Ausbildung machen wollen. Die meisten davon bleiben dann auch bei uns. Es gibt aber auch Mitarbeiter, die fahren bis zu 70 Kilometer am Tag zur Arbeit.

Frage:
Auf was legen Sie bei der Ausbildung besonderen Wert?

Rudolf Pfeiffer:
Unsere Auszubildenden sollten nach dem Haupt- oder Realschulabschluss die einjährige Metallfachschule gemacht haben. Das ist uns wichtig, denn so wissen sie schon, ob dieser Beruf wirklich das Richtige für sie ist. Die Fachschule ist eine Art Filter, so bekommt man Leute, die sich dann auch sicher sind, dass sie den richtigen Beruf gefunden haben.

Frage:
Inwiefern spielt die zunehmende Digitalisierung eine Rolle für Ihr Unternehmen? Kostet das auch Arbeitsplätze oder werden dadurch eher mehr Mitarbeiter gebraucht?

Rudolf Pfeiffer:
Wir brauchen nicht weniger Mitarbeiter. Es gibt sicher gewisse Bereiche, wo weniger Menschen gebraucht werden. Das sind aber oft auch Tätigkeiten, die nicht so attraktiv sind. Wir haben beispielsweise eine neue Roboteranlage installiert, die jetzt das macht, was vorher ein Mitarbeiter machen musste. Aber dieser Mitarbeiter programmiert und beschickt nun den Roboter – der Arbeitsplatz ist also nicht weggefallen. Wir brauchen nicht weniger Leute, oft aber stärker spezialisierte Mitarbeiter.

Frage:
Man hört immer wieder, dass Unternehmen in Sachen Digitalisierung nicht hinterherkommen und nicht up to date sind. Wie sehen Sie da Ihr Unternehmen?

Rudolf Pfeiffer:
Wir sind dabei. Man muss einfach immer in diese Richtung denken, zum Beispiel bei Neuinvestitionen – was kann ich in die Zukunft gedacht verbessern? Ein großes Thema dabei ist Vernetzung, die auch von unseren Kunden – beispielsweise in der Kommunikation – angestrebt wird. So kann man heute Videokonferenzen abhalten, anstatt irgendwo hinfahren zu müssen. Vieles kann man heute erledigen, ohne vor Ort sein zu müssen. Das gilt auch, wenn es mal ein Problem mit einer Maschine gibt. Dann kann die Herstellerfirma oft aus der Ferne analysieren, wo der Fehler liegt und entsprechend reagieren. Das ist schon ein großer Fortschritt.

Frage:
Internationalität ist in Ihrem Unternehmen ein wichtiges Thema – Sie beschäftigen 105 Mitarbeiter aus zehn Nationen. Wie kam es dazu?

Rudolf Pfeiffer:
Das hat ja eigentlich schon in den 60er-Jahren mit den Gastarbeitern angefangen. Unsere Mitarbeiter kommen aus unterschiedlichen Ländern wie beispielsweise aus Spanien, Kroatien, Serbien, Türkei, Italien und verschiedenen mehr. Seit 2015 arbeitet auch ein Flüchtling aus Gamia bei uns. Ich hoffe sehr, dass er auf Dauer in Deutschland bleiben und so auch weiter bei uns arbeiten kann. Ich finde es sehr schade, wenn Leute, die hier Arbeit haben, plötzlich wieder gehen müssen. Das ist schlecht für das Unternehmen und natürlich ganz schlimm für den Menschen. Für mich ist es ganz schwer nachzuvollziehen, dass Leute nachts abgeholt werden und gehen müssen. Da sollte man im Vorfeld schon genauer schauen, ob jemand die Berechtigung hat, hier zu bleiben – auch um keine falschen Hoffnungen zu wecken.

Frage:
Ist so eine internationale Belegschaft für Sie ein Zukunftsmodell?

Rudolf Pfeiffer:
Auf jeden Fall! Wir sind in der Mitte von Europa – der Austausch verschiedenster Nationen und dass Menschen ihre Zukunft in anderen Ländern suchen, diese Tendenz wird sich in den nächsten Jahren sicher noch verstärken. Wichtig ist natürlich, dass die Sprache verstanden wird. Um komplizierte Arbeitsvorgänge erklären zu können, ist das einfach Voraussetzung.

Wir sind in der Mitte von Europa – der Austausch verschiedenster Nationen und dass Menschen ihre Zukunft in anderen Ländern suchen, diese Tendenz wird sich in den nächsten Jahren sicher noch verstärken.Rudolf Pfeiffer

Frage:
Auf Ihrer Internetseite steht: „Es gehört Mut dazu, neue Wege zu gehen. Wir beweisen immer wieder aufs Neue, dass sich dieser Mut lohnt.“ Können Sie uns hierfür ein Beispiel geben?

Rudolf Pfeiffer:
Es gehört immer wieder Mut dazu, sich an den Bedarf der Kunden anzupassen. Die Kunden möchten irgendetwas Neues produzieren und dazu brauchen sie ganz spezielle Teile. Wir müssen uns dann überlegen, wie wir diese herstellen können. Dazu braucht man immer wieder neue Ideen und Möglichkeiten. Der Kunde kommt oft nur mit einer Skizze und wir überlegen uns, wie wir das umsetzen können und zwar so, dass es auch marktfähig ist. Das zeichnet uns aus: Wenn wir so etwas schneller realisieren können als andere, dann bekommen wir die Aufträge. Schnell am Ball zu sein – das ist wichtig.

Frage:
Ihre Angebotspalette ist recht vielseitig – ist das heute notwendig, um zukunftsfähig zu sein?

Rudolf Pfeiffer:
Das ist eine Philosophie. Es gibt Unternehmen, bei denen die Fertigungstiefe relativ gering ist. Wir haben eine recht hohe Fertigungstiefe. Das ist durch unsere Kunden und ihren Bedarf entstanden. Beispielsweise für ein Drehteil, das verzahnt werden soll, gehärtet und geschliffen werden muss und Partien hat, die poliert werden müssen und dann noch speziell verpackt und vielleicht sogar montiert werden soll. Wir können – und wollen – das alles aus einer Hand liefern. Durch die immer neuen Anforderungen der Kunden wird man quasi zu Innovationen gezwungen. Wenn wir diese Bereitschaft nicht zeigen würden, würden sicher viele Aufträge ins Ausland abfließen.

Frage:
Wie kommen Sie an Ihre Kundschaft?

Rudolf Pfeiffer:
Teilweise durch persönliches Engagement, teilweise durch Mund-zu-Mund-Propaganda und in späteren Jahren hatten wir auch Außendienstmitarbeiter in verschiedenen Regionen, die Neukunden für uns gewonnen haben.
Wir liefern nach ganz Europa und sogar bis nach Indien – auch dort sind wir also konkurrenzfähig, sonst würden sie die Teile selbst herstellen. Von daher ist mir vor der Zukunft nicht bange.

Made in Germany hat in unserer Branche immer noch einen sehr guten Ruf. Wir investieren viel in die Qualitätssicherung, sowohl in die Menschen als auch in die Technik.

Frage:
Präzisionsteile sind Ihr Geschäft. Wird das in 50 Jahren auch noch so sein?

Rudolf Pfeiffer:
Präzisionsteile werden auch in 50 Jahren noch benötigt. Die Mechanik lässt sich nicht völlig ersetzen. Beispielsweise wird man immer Getriebe brauchen, um die Drehzahl eines Motors – egal ob Elektro- oder Verbrennungsmotor – an den Bedarf anzupassen. Und wenn Sie schaukeln wollen, brauchen sie ein Lager, um das Brett aufzulegen. Solange man so etwas nicht mit Virtual Reality ersetzen will, braucht man dafür mechanische Teile.

Frage:
Gefühlt wird unser Alltag immer komplexer und damit unübersichtlicher. Was tun Sie, um den Überblick zu behalten?

Rudolf Pfeiffer
Das ist heute wirklich ein Problem. Natürlich sind die modernen Kommunikationsmittel eine große Errungenschaft. Aber die Zunahme, also was ich heute beispielsweise jeden Tag an E-Mails bekomme, das ist schon enorm. Und dazu kommen noch die Nachrichten über das Smartphone.
Um davon Abstand zu gewinnen, gehe ich sehr gerne raus. Im Winter zum Skifahren und im Sommer zum Mountainbiken und Wandern. Das ist für mich ein Elixier. Hier im Schwarzwald leben wir ja in einer so tollen Region, da kann ich gut Distanz gewinnen.

Frage:
Was macht Ihnen Angst, wenn Sie an die Zukunft denken? Und was macht Ihnen Hoffnung?

Rudolf Pfeiffer:
Angst würde mir machen, wenn wieder eine Wirtschaftskrise käme wie 2008. Das war schon eine schlimme Situation. Aber ich hoffe, dass daraus alle gelernt haben – vor allem die, die dafür verantwortlich waren, also beispielsweise auch manche Banken, die unseriöse Dinge angeboten haben.

Ich hoffe, dass alle Regierungschefs mit Weisheit und Raison für die Menschen agieren. Mich bedrückt, dass es momentan in einigen Ländern Regierungschefs gibt, die plötzlich den Nationalismus wieder fördern. Über 50 Jahre lang war das kein Thema mehr und man hat mehr denn je versucht, miteinander in Verbindung zu kommen. Plötzlich versucht wieder jeder, seine Eigenständigkeit in den Mittelpunkt zu stellen, und hofft, dass dadurch alles besser wird. Ich kann mir das nicht vorstellen.

Mich bedrückt, dass es momentan in einigen Ländern Regierungschefs gibt, die plötzlich den Nationalismus wieder fördern. Rudolf Pfeiffer

Meine Hoffnung: Es kommen immer wieder neue junge Leute nach – interessierte Leute, die sich positiv einbringen. Das freut mich ungemein. Das betrifft sowohl den Nachwuchs für unser Unternehmen, aber auch Leute, die in der Politik oder in den Vereinen Verantwortung übernehmen. Die sind zwar in einer satten Gesellschaft groß geworden und es heißt oft, dann sei die Motivation geringer – aber da gibt es immer wieder gegenteilige Erfahrungen.

Das Interview führten Claudia Wasmer und Franziska Wendlandt
Fotos: Michael Bode

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