„Menschen sind nicht digital, Menschen sind analog“

Vertrauen ist die radikalste Vereinfachung in einer immer komplexer werdenden Welt“, sagt Stephan Heinisch, Vorstand der Volksbank Freiburg. Er ist überzeugt, dass auch in Zukunft das vertrauensvolle persönliche Gespräch zwischen Bankberater und Kunde durch nichts zu ersetzen ist.

„Vom Kunden her denken, ist das A und O“

Als „verkehrte Welt“ bezeichnet Volker Spietenborg, Vorstand der Volksbank Freiburg, die derzeitige Niedrigzinsphase in Europa. Warum er dennoch an eine positive Zukunft für seine Volksbank glaubt, lesen Sie in diesem Zukünfte-Interview.

„Durch jeden Fehler entsteht Zukunft“

Alle Bereiche, die von Unruhe profitieren, sind antifragil“, sagt der Wirtschaftsmathematiker Nassim Taleb. Was das für Banken bedeutet und warum Sicherheit nur eine Illusion ist, erklärt Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx.

Die Welt rückt enger zusammen

Vom Tourismus in aller Herren Länder über den Austausch von Wissen und Daten bis hin zu internationalen Gerichten und Parlamenten: Die Globalisierung umfasst mehr als bloß den weltweiten Handel. Sie hat viele Facetten. Und trotz aller Chancen, die sie bietet: Der rasante Wandel, den sie mit sich bringt, er ruft auch Unsicherheit und Gegentrends hervor.

Lebensgrundlage für nachfolgende Generationen

Um Markt bestehen zu können, ist Flexibilität gefragt – das gilt heute vielleicht noch mehr als früher. Wie man es schafft Tradition zu bewahren und trotzdem nicht stehen zu bleiben, erzählt Rudolf Pfeiffer, der in dritter Generation eine Fabrik für Präzisionsteile im Schwarzwald leitet.

Neues wagen und begeistern

Um gegen den Online-Handel zu bestehen, gilt es neue Wege zu gehen und die Kunden für Qualität vor Ort zu begeistern. Welche Wege das sein können und wie man seine Mitarbeiter dafür fit macht, erzählt Schafferer-Geschäftsführer Stefan Schupp.

Weniger ist mehr

Steigende Ansprüche und immer neue Trends bestimmen die Nachfrage – auch beim Konsum von Fleisch. Das Familienunternehmen Müller-Herkommer reagiert schnell, spontan und flexibel.

Die Tradition fit machen für die Zukunft

Die Zukunft ist unsere Baustelle“ heißt der aktuelle Slogan des Deutschen Handwerks. Im Interview erläutert Johannes Ullrich, Präsident der Handwerkskammer Freiburg, wie es um das Handwerk bestellt ist – und warum prall gefüllte Auftragsbücher nicht immer ein Grund zum Jubeln sind.

Verbunden und vernetzt

Alles ist vernetzt: Menschen, Häuser, Maschinen und ganze Fertigungsstraßen sind online. Das bietet Chancen und enthält Risiken. Und so hat der Megatrend Konnektivität bereits eine Gegenbewegung hervorgebracht: Achtsamkeit. Denn wer immer online ist, verliert sich selbst.

Matthias Horx

„Wir bohren Tunnel in die Zeit“

Was macht ein Zukunftsforscher? Warum haben wir Angst vor der Zukunft? Und welche Auswirkungen haben die zentralen Megatrends unserer Zeit? Über diese Fragen und mehr haben wir uns mit dem Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx unterhalten.

Auf dem Weg zur digitalen Regionalbank

Regulatorischen Vorgaben und der andauernden Niedrigzinsphase zum Trotz: Die Volksbank Freiburg muss sich verändern und zur digitalen Regionalbank werden, fordert Uwe Barth, Sprecher des Vorstands der Volksbank Freiburg. Dabei werden laut Barth vier Punkte entscheidend sein.

„Freiburg ist viel weiter als andere Städte“

Freiburg boomt. Die Landeshauptstadt von Baden zählt laut Berechnungen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zu den am schnellsten wachsenden Großstädten in Deutschland. Über dieses Thema und mehr haben wir mit Oberbürgermeister Dieter Salomon gesprochen.

Arbeiten jenseits 65 – mehr Segen als Fluch?

Müßiggang im Alter ist out. Aktivität ist in. Ein Trend, der sich in vielen Bereichen des gesellschaftlichen und sozialen Lebens zeigt. „Die Generation 65+ ist heute sehr viel aktiver als früher“, bestätigte Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes.

Wie Digitalisierung unsere Jobs verändert

Die Auswirkungen der Megatrends Digitalisierung und Globalisierung krempeln unsere gesamte Gesellschaft um und schreiben die Spielregeln für Unternehmen neu. Warum es sich trotzdem lohnt für eine soziale Marktwirtschaft zu kämpfen, erläutert der Wirtschaftsweise Professor Lars Feld im Interview.

Das Ende vom Alter, wie wir es kennen

Das Ende vom Alter, wie wir es kennen Älter werden, alt sein. Eine einfache Redewendung bringt auf den Punkt, wie wir darüber denken: „Alt aussehen“. Wer „alt aussieht“, hat das Nachsehen. Altern, das ist etwas, das wir wegschieben wollen.

Scharnier zwischen Regierung und Region

Die Aufgaben eines Regierungspräsidiums sind vielfältig, wenn auch einer breiten Öffentlichkeit wenig bekannt. Warum sich das in den vergangenen zwei Jahren geändert hat und wie eine Behörde Zukunft gestalten kann, erläutert Regierungspräsidentin Barbara Schäfer.

„Wir müssen die Reformen jetzt angehen!“

Ökonomisch gesehen, geht es uns in Deutschland so gut wie noch nie“, sagt Professor Lars Feld von der Universität Freiburg. Jetzt sind die finanziellen Spielräume da, um die notwendigen Reformen in den Bereichen Energie, Soziales und Steuern anzugehen.

Die ehrenwerten Gründer und ihre Erben

Mit der Gründung der Freiburger Gewerbebank vor 150 Jahren legte das Freiburger Bürgertum den Grundstein für ein unabhängiges Kreditinstitut, das den Mittelstand erfolgreich durch bewegte Zeiten begleitete. Der Weg von der Gewerbebank zur Volksbank ist ein Teil der Freiburger Wirtschaftsgeschichte.

Eine Bank wie keine andere

Nicht viele Unternehmen haben die bewegten Zeiten der deutschen Geschichte überlebt. Die Genossenschaftsbanken haben ihr solidarisches Geschäftsmodell mit Erfolg auch in Krisen verteidigt.

Des Handwerks goldener Boden

Die wichtigsten Träger der Gewerbebank waren in Freiburg immer die Handwerker. Sie stellten die größte Gruppe in der Mitgliedschaft und waren im Aufsichtsrat gut vertreten. Die Gewerbebank wurde im Volksmund zeitweise sogar Metzgerbank genannt, weil sie im Schlachthof eine Zahlstelle hatte.

Vom Kassenschalter zum Online-Banking

Die ersten Geschäfte der Gewerbebank wurden in der Privatwohnung des Kassierers getätigt, dann zog die Bank von Haus zu Haus in der Stadt. Aus dem altmodischen Bankschalter wurde der moderne Desk, aus dem Bureau wurde eine IT-gestützte Verwaltungs-, Marketing- und Vertriebsorganisation. Berufsbild und Rolle der Bankangestellten haben sich radikal verändert.

Ein Stamm mit vielen Wurzeln

Wie aus den Darlehenskassen und Vorschussvereinen ein mächtiger Zweig der Finanzwirtschaft wurde. Die Volksbank Freiburg hat tiefe Wurzeln in den Städten und Gemeinden der Region zwischen Rhein und Schwarzwald.

Die Volksbank – früher und heute

Von der Mitgliedergenossenschaft bis zum kundenorientieren Dienstleister. Die ersten Mitglieder der Gewerbebank waren noch vollumfänglich haftende Eigentümer mit unternehmerischem Risiko. Heute ist das Risiko gestreut und wird mit modernsten Mitteln gemanagt. Seit der Digitalisierung und mit Beginn der Dienstleistungsgesellschaft ist das Bankgeschäft komplett neu orientiert und organisiert worden.

Einfach Technik bedienen

Softwarelösungen versprechen uns den Alltag zu erleichtern – sofern sie einfach und intuitiv zu bedienen sind. Moderne Technik allein reicht nicht aus, finden die Reservix Geschäftsführer Johannes Tolle und Johannes Güntert. Was noch dazu kommen muss, um als Dienstleister zukunftsfähig zu sein, erzählen sie im Gespräch.

Menschen das gedruckte Wort nahebringen

Wer liest heute noch Bücher? Und wer kauft sie in einer Buchhandlung? Die Rombach Unternehmensgruppe setzt auch in Zeiten von Digitalisierung auf das gedruckte Wort und auf den stationären Buchhandel. Wie das heute und künftig funktionieren kann, erzählt Geschäftsführer Andreas Hodeige.

Die Generation Silver Surfer

Das Internet ist längst nicht mehr aus dem Leben jüngerer Menschen wegzudenken, erobert es inzwischen auch rasant den Alltag von Seniorinnen und Senioren. Laut Statistischem Bundesamt nutzten 2015 bereits 49 Prozent der ab 65-Jährigen das Internet für private Zwecke. Und nach einer aktuellen Forsa-Umfrage schrumpft der digitale Altersunterschied weiterhin rasant.

Jugend-Kunstprojekt: kreativ in Richtung Zukunft

Wie lassen sich Kinder und Jugendliche dazu inspirieren sich intensiv mit ihrer eigenen Zukunft zu beschäftigen? Am besten, indem man ihnen Raum gibt etwas zu gestalten. Und genau diesen Raum möchte das Jugend- Kunstprojekt „Zukünfte“ schaffen.